Verdingung in der Schweiz

Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz 100’000e Kinder fremdplatziert, viele davon verdingt. Das heisst, sie wuchsen nicht bei ihren Eltern auf und mussten für ihren Lebensunterhalt bereits im Kindesalter arbeiten.

Die Aktionsgemeinschaft

Die „Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch“ hat sich zum Ziel gesetzt, dieses noch kaum berücksichtigte Stück Schweizer Geschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dies beinhaltet sowohl die Sicht der Betroffenen - der ehemaligen Verdingkinder - als auch die Sicht der Entscheidungsträger - der Behörden und der Eltern.

Die Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch wird durch ein Partonatskomitee unterstützt.


Aktuelle Publikationen:

Leuenberger, Marco; Mani, Lea; Rudin, Simone; Seglias, Loretta: «Die Behörde beschliesst» – zum Wohl des Kindes? Fremdplatzierte Kinder im Kanton Bern 1912–1978, Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, Bd. 87, Baden 2011.

Leuenberger, Marco und Seglias, Loretta (Hg.): Versorgt und vergesssen – Ehemalige Verdingkinder erzählen, Rotpunktverlag, Zürich 2010 (4. Auflage)

Häsler, Mirjam: In fremden Händen. Die Lebensumstände von Kost- und Pflegekindern in Basel vom Mittelalter bis heute. 187. Neujahrsblattder Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel, Basel 2008.



PC-Konto: 40-362194-8, Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch, 3360 Herzogenbuchsee

Programmierung, Gestaltung, Realisation: Simon Lutz | Letzte Änderung: 24. November 2010