Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz 100’000e Kinder fremdplatziert, viele davon verdingt. Das heisst, sie wuchsen nicht bei ihren Eltern auf und mussten für ihren Lebensunterhalt bereits im Kindesalter arbeiten.
Die „Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch“ hat sich zum Ziel gesetzt, dieses noch kaum berücksichtigte Stück Schweizer Geschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dies beinhaltet sowohl die Sicht der Betroffenen - der ehemaligen Verdingkinder - als auch die Sicht der Entscheidungsträger - der Behörden und der Eltern.
Die Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch wird durch ein Partonatskomitee unterstützt.
Leuenberger, Marco und Seglias, Loretta (Hg.): „Versorgt und vergesssen – Ehemalige Verdingkinder erzählen, Rotpunktverlag, Zürich 2008)
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Häsler, Mirjam: In fremden Händen. Die Lebensumstände von Kost- und Pflegekindern in Basel vom Mittelalter bis heute. 187. Neujahrsblattder Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel, Basel 2008.
PC-Konto: 40-362194-8, Aktionsgemeinschaft Verdingkinder.ch, 4058 Basel
Programmierung, Gestaltung, Realisation: Simon Lutz | Letzte Änderung: 17. Januar 2010